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Stuttgart im Januar 2019

Liebe Mitglieder und Freunde,

Information und Transparenz sind wichtig für das Vertrauen und den Zusammenhalt innerhalb einer Partei. Eine Führung kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie von einer breiten Basis getragen wird. Werden schwerwiegende und weitreichende Entscheidungen der Vorstände von einem großen Teil der Mitglieder nicht akzeptiert, kommt es zu Misstrauen, Unmut und offener Ablehnung.

Die Vorstände täten gut daran, Kritik zuzulassen, sie sich anzuhören und darüber zu beraten.

Dieses Anliegen einer konstruktiven Kritik verfolgt der Stuttgarter Brief, den wir zukünftig versenden, wenn innerparteiliche Entwicklungen dies aus unserer Sicht erforderlich machen.

Wir haben lange geschwiegen und „die Anderen“ einfach gewähren lassen. Wohin das führte, erleben wir nun gerade. Unsere AfD ist geschwächt wie nie zuvor. Mitglieder und Wähler sind verunsichert und misstrauisch. Viele wenden sich bereits ab.

Der Parteiführung fehlt es anscheinend an politischer Weitsicht. Anders ist die hysterische Überreaktion auf die Androhung einer Verfassungsschutzbeobachtung nicht zu werten. Anstatt einer vorhersehbaren Beobachtung durch Einigkeit und Zusammenhalt entgegen zu treten, versuchte man dieser durch innerparteiliche Distanzierungen und Parteiausschlussverfahren zu entgehen. Wie sinnlos und kontraproduktiv dieses Agieren war, bestätigt nun das bekannt gewordene „Gutachten“ des Verfassungsschutzes. Viele von den „Funktionären“, die diese PAVs initiiert haben, werden selbst in diesem Bericht genannt!

 

Deshalb muss endlich Schluss sein mit parteischädigenden Ausgrenzungen und Diffamierungen der eigenen Mitglieder.

Nichts fürchten unsere politischen Gegner mehr als Geschlossenheit, nichts macht uns stärker als Einigkeit.

Das ist unsere erste Botschaft.

 

Vergesst nie, wem Ihr Eure Mandate zu verdanken habt; eine Partei lebt durch ihre Basis.

Das ist unsere zweite Botschaft.

 

Bitte teilt den Stuttgarter Brief mit möglichst vielen Mitglieder und Freunden. Wer informiert ist, kann bessere Entscheidungen treffen.

 

An alle Mitglieder in BaWü richten wir die große Bitte:

Kommt zum Landesparteitag am 23. und 24. Februar nach Heidenheim. Ihr bestimmt an diesem Wochende, in welche Richtung sich die AfD entwickelt..

Werden weiterhin Stück für Stück Gruppen aus dieser Partei entfernt und wir damit immer mehr bis zur Bedeutungslosigkeit geschwächt oder stehen wir tatsächlich zusammen und machen endlich das, wofür wir gewählt wurden: Thematische Angriffe auf unseren politischen Gegner zu richten und deren falsche und verhängnisvolle Politik aufzudecken, bloßzustellen und eigene gute Konzepte vorzulegen.

Mit „Mut zu Deutschland" und „Mut zur Alternative“ grüßen Euch

die Initiatoren des Stuttgarter Aufrufes

Wenn gewünscht werden wir Ihnen in unregelmäßigen Abständen den Stuttgarter Brief per Mail zusenden.

Selbstverständlich können Sie den Stuttgarter Brief jederzeit wieder abbestellen.

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